Abaelard
Nachdem sie mir freundlicherweise die Genehmigung erteilt hat, in ihrem Forum ein neues Kaviarthema zu eröffnen, möchte ich gern einige Punkte zur Diskussion stellen, die Bedeutung haben für Männer wie mich, die von der Aufnahme des Kaviars dominanter Damen abhängig sind. Ich gehe dabei von der Bewertung des Themas Kaviar aus,nämlich daß Kaviar in der SM-Beziehung nichts mit Kaviarschmierereien und dergleichen zu tun hat, sondern daß der Sklave für die Domina die Toilette ersetzt und der Reiz dieser Praktik für die Domina darin liegt, daß dies eine der größten denkbaren Erniedrigungen ist, die der Sklave für die Domina auf sich nehmen kann. Nachfolgend stelle ich einige Punkte zur Diskussion, darüber, wie dieser Toilettendienst vielleicht perfektioniert werden könnte und ich bin allen Interessierten für Diskussionsbeiträge dankbar, seien es Meinungen oder auch Berichte ihrer Erfahrungen.
KAVIAR UND NAHRUNGSKARENZ ODER DIÄT
Wenn ich Kaviar aufnehme, esse ich den ganzen Tag über nichts, weder vorher noch nachher. Allerdings trinke ich danach viel stark kohlensäurehaltiges Mineralwasser, um intensives Aufstoßen zu provozieren und den Kaviargeschmack immer wieder in den Mund zu bekommen. Dahinter steckt die Auffassung, daß der Toilettendienst des Sklaven nur dann besonders erniedrigend für den Sklaven und also attraktiv für die Domina sein kann, wenn der Kaviar auch eine wesentliche Funktion für den Sklaven erhält, hier die Funktion einer Mahlzeit, und nicht nur das, sondern die Funktion einer Mahlzeit, auf die der Sklave lange gewartet hat und die eine Alleinstellung an diesem Tag hat und deren Geschmack immer wieder erlebt wird. .
Meinungen und Erfahrungen in Sachen Nahrungsaufnahme an Kaviartagen würden mich interessieren.
KAVIAR UND ZEITPUNKT DER AUFNAHME
Wie Kaviarsessions meist vereinbart werden, daß nämlich der Sklave die Domina anruft und um einen Termin bittet, ist eine völlige Verdrehung des Verhältnisses von sich entleerender Dame und Toilette. Schließlich legt nicht die Toilette fest, wann sie benutzt wird. Beim Toilettensklaven sind dem freilich praktische Grenzen gesetzt, aber ich meine, daß es trotzdem den Versuch wert ist, die Verdrehung der Verhältnisse abzumildern. Das Modell, daß ich praktiziere, besteht darin, daß ich der Domina für einen bestimmten Zeitraum, oft zwei Wochen, die Termine nenne zu denen ich als Toilette zur Verfügung stehen könnte. Sie ruft mich dann kurzfristig (1 Tag vorher) an, um mich zu einem von ihr daraus ausgewählten Termin zur Kaviaraufnahme einzubestellen. Keine ideale Lösung, aber etwas mehr Bestimmung durch die Domina. Gibt es andere Vorschläge?
KAVIAR UND SEXUALITÄT DES SKLAVEN
Das Eindringen des Kaviars in den Mund des Sklaven erinnert an das Eindringen eines Penis, abgesehen davon daß es für das Ziel der größtmöglichen Erniedrigung des Sklaven und der größtmöglichen Bedeutung der Kaviaraufnahme im Leben des Sklaven Sinn macht, seine sexuelle Aktivität, das Wichsen und Abspritzen in die eigene Hand, mit der Kaviaraufnahme zu verbinden, hin bis zum Extremfall, daß ihm Abspritzen nur noch bei Kaviaraufnahme gestattet ist. Fragt sich natürlich, wann der Sklave in diesem Fall abzuspritzen sollte. Vor der Kaviaraufnahme, damit er den Kopf frei hat, sich ganz auf den Kaviar zu konzentrieren? Während der Kaviaraufnahme, vielleicht mit der Gefahr, daß seine Aufmerksamkeit vom Kaviar abgelenkt wird? Nach der Aufnahme?
KAVIAR UND ZÜCHTIGUNG DES SKLAVEN
Sollte der Sklave vor oder nach der Aufnahme geschlagen werden?
KAVIAR UND DIE AUFNAHMEPOSITION
Manche Dominas erlauben keinerlei Körperkontakt und/oder verbinden dem Sklaven die Augen, während sie ihm den Mund füllen. Sie halten damit Distanz und zwingen den Sklaven, sich ganz auf den Kaviar zu konzentrieren.
Andere erlauben dem Sklaven beim Akt der Entleerung zuzuschauen und/oder nach dem Akt ihre Rosette mit der Zunge zu säubern. Eine sehr emotionale Sache zwischen Domina und Sklave, die die Kaviaraufnahme zum infamen Kuß macht...
KAVIAR UND ÜBELKEIT
Nach der Aufnahme einer größeren Portion Kaviar wird es mir manchmal übel, nicht so, daß es nicht auszuhalten ist, aber doch so, daß ich mich schlecht fühle. Wenn ich Erbrechen herbeiführe, um mich zu erleichtern, ist das eine Beleidigung der Domina? Gehört die Übelkeit noch zu meiner Erniedrigung die ich ihr darbringe?